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Fliehen vor dem Holocaust

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Zeitgeschichte   Die Universalapp "Fliehen vor dem Holocaust" ermöglicht Jugendlichen die direkte Begegnung mit dem Schicksal von vor den Nazis Geflüchteten.

Immer weniger der in den 1930er- und 1940er-Jahren geflohenen Menschen können von ihren Erfahrungen erzählen; und trotzdem bleibt die Erzählung von Betroffenen für Jugendliche die eindrucksvollste Quelle. In dieser App werden einige davon mithilfe des Mediums Film vorgestellt. So können sich z. B. die einzelnen Schüler individuell mit einem Schicksal beschäftigen und es anschließend ihren Mitschülern vorstellen. Für Lehrkräfte steht übrigens auch ein informatives Handbuch zur Verfügung.

Der Hersteller beschreibt dabei den Einsatz der App folgendermaßen:

"Die Jugendlichen laden die App auf ihren Computer, ihr Tablet oder Smartphone. Sie werden u.a. durch einen Trailer in das Thema und die bevorstehende Begegnung mit einer von fünf Zeitzeuginnen und Zeitzeugen eingeführt. Alle Erzählungen drehen sich um eine Flucht vor dem Holocaust. Die Fluchtgeschichten sind sehr unterschiedlich: eine vorsorgliche Flucht, eine Flucht aus der Verfolgung heraus oder sogar während des Todesmarsches von KZ-Häftlingen. Die Flucht kann kurz dauern oder als Irrfahrt bis nach China führen.

Die Jugendlichen betrachten ein Video-Interview von rund 20 Minuten Dauer. Die Erzählung wird durch Kurzerklärungen begleitet und ist in vier Aspekte gegliedert. Die Jugendlichen wählen zwei Aspekte, die sie vertiefen wollen. Das führt sie nach dem Betrachten des Films zu Dokumenten und weiterführenden Informationen, mit deren Hilfe sie das Interview für sich erschließen und ihre eigenen Überlegungen dazu formulieren.

Die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem Video-Interview und den Dokumenten wird in einem persönlichen Album eingespeichert. Zum Abschluss ihrer Arbeit, nach ungefähr zwei Stunden, versenden die Jugendlichen ihr Dokument an eine Person ihrer Wahl, im Klassenverband zusätzlich an ihre Lehrperson. Sie besitzen damit ein Album, das auch als Grundlage für eine gemeinsame Auswertung und einen Austausch der Gedanken dient."

Finanziert wurde das Projekt durch das schweizerische Eidgenössische Departement des Äußern (EDA), das österreichische Bundesministerium für Bildung und durch die Stiftung Gamaraal finanziert. Für die Entwicklung der App arbeiteten die Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn, das Institut _erinnern.at_ in Bregenz und das Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der Pädagogischen Hochschule Luzern zusammen.

Fazit: Geschichte mithilfe von Zeitzeugen greifbar zu machen gelingt mit der Universalapp "Fliehen vor dem Holocaust" ganz hervorragend. Die leicht zu bedienende App verzichtet dabei auf unnötige Ablenkung und konzentriert sich ganz auf das Schicksal der vorgestellten Personen. Die gelieferten Informationen und Videos sind sehr hochwertig und fesselnd. Appsolut empfehlenswert!

Kosten:

  • euro gruen  Fliehen vor dem Holocaust; Universalapp

Fliehen vor dem HolocaustLinks:

 

Mehr Informationen:

  • Getestete Version: 1.0
  • Größe: 433,5 MB
  • Entwickler: erinnern.at (Nationalsozialismus und Holocaust: Gedachtnis und Gegenwart)
  • Handreichungen für Lehrpersonen
  • Videovorstellung des Herstellers: Trailer App Fliehen vor dem Holocaust

Originallink: https://vimeo.com/251810470

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Alle Angaben sind nur Momentaufnahmen, da sich die Preise im Appstore häufig ändern!

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